e-card: "the neverending story"

Die E-Card, die uns nach endlosen Umsetzungskomplikationen, das Kranksein erleichtern sollte, entpuppt sich nun als willkommene „Missbrauchskarte“. Man könnte meinen, dass dieses Projekt gut durchdacht ist, die jahrelange Planung spräche dafür. Aber dem ist nicht so! Die E-Card wird gerne ausgeliehen und von Nichtversicherten verwendet.

Ein Sprichwort sagt: Gelegenheit macht Diebe.

Gott sei Dank reagiert die Gesundheitsministerin sehr rasch und effizient! Im Jahr 2010 soll die Karte mit Fingerabdruck und Foto den Versicherten eindeutig als diesen identifizieren.

Bis dahin – 2010 – tragen die Steuerzahler weiterhin die Kosten für den Missbrauch.

Handeln im Sinne von „tun“ ist für diese Regierung ein Fremdwort. Rasches Handeln kommt in deren Sprachgebrauch nicht vor.

Bis 2010 wäre es dem Kranken zuzumuten, gleichzeitig mit der E-Card auch einen amtlichen Lichtbildausweis beim Arzt vorzulegen.

Das Defizit der Krankenkassen gleicht einem Fass ohne Boden. Frohlockend werden Sanierungskonzepte verkündet. Laut Gesundheitsministerin werden die Patienten von den Einsparungen nicht betroffen sein. Gut vorstellbar, denn bei noch längeren Wartezeiten in den Spitalsambulanzen, würden die Patienten schon im Wartesaal verenden…

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