Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

 

Die Buchwelt bietet uns von der anspruchsvollen Literatur bis zur bloßen Unterhaltung eine ganze Palette. Je nach Stimmung oder momentanem Interesse greife ich zum entsprechenden Buch.
Ich liebe großartige historische Romane, möchte aber anschließend das dazugehörende Sachbuch lesen. Ich lese auch anspruchsvolle Literatur und fehlen mir weiterführende Informationen, kein Problem, die kann ich mir ja auch anlesen.
Kennen Sie das auch? Das Gefühl das beim Lesen eines wirklich guten Buches entsteht wenn man sich unweigerlich dem Ende nähert? Man liest langsamer, genauer, noch intensiver und möchte den Genuss so lange wie möglich hinausziehen.

Leider werden nur wenige junge Menschen zum Lesen erzogen. Die Lesefähigkeit und das Interesse an der eigenen Sprache schwinden. Die Begeisterung für moderne Medien ist groß. Der jugendliche Konsument merkt gar nicht, dass sein Geschmack nach Kriterien der Massenkultur geformt wird.

Hier eine kleine Auswahl, die ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann:

Den Krimifans ist der schwedische Autor Henning Mankell sicher ein Begriff. Mankell zeigt uns die Abgründe der menschlichen Seele, an denen auch Kommissar Kurt Wallander scheitern muss. Die Geschichten sind immer spannend und aufwühlend, regen zum Nachdenken an. Der Frage Wallander´s „In was für einer Welt leben wir?“, die sich wie ein roter Faden durch alle seine Krimis zieht, kann ich mich nur anschließen.
Von Mankell sind zahlreiche Bücher erschienen:
Mittsommermord, Die Tiefe, Die falsche Fährte, Die Brandmauer, Der Tanzlehrer, Mörder ohne Gesicht, Hunde von Riga und viele andere.

Hakan Nesser, Veit Heinichen und Donna Leon, stehen ebenfalls in meinem Bücherregal.
Ich habe mich lange geweigert, Donna Leon zu lesen. Die Hysterie um ihre Krimis ging mir auf die Nerven. Zuerst sah ich eine Verfilmung eines ihrer Bücher und die umwerfende Kulisse Venedig`s machte mich zu einem treuen Fan von Leon.

Hakan Nesser: Münsters Fall, Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod; u.v.a.

Veit Heinichen: Der Tod wirft lange Schatten, Die Toten vom Karst, Totentanz, Gib jedem seinen eigenen Tod, Tod auf der Warteliste

Georg Markus, Brigitte Hamann und Thea Leitner erzählen von der guten alten Zeit, die nicht immer gut war. Amüsant und interessant sind ihre Werke:
Georg Markus: Das kommt nicht wieder, Es hat uns sehr gefreut, Wie war es wirklich, Die Enkel der Tante Jolesch u.v.a.
Brigitte Hamann: Hitler´s Wien, Elisabeth, Der Erste Weltkrieg
Thea Leitner: Habsburgs verkaufte Töchter, Skandal bei Hof, Habsburgs Goldene Bräute, Schicksale im Hause Habsburg

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