Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Gabriel Garcia Marquez (1985, dt. 1987)

Südamerika 1870. Der junge bettelarme Florentino Ariza verliebt sich in die bildhübsche Schülerin Fermina Daza. Er schreibt ihr schwärmerische Liebesbriefe. Der Vater Fermina´s findet die Liebschaft für unstandesgemäß und verheiratet seine Tochter mit einem Arzt.

 

Während Fermina mit dem angesehenen Arzt verheiratet ist und die anfängliche Liebelei zu Florentino vergisst, sammelt Florentino haufenweise Liebschaften. Dabei vergeht kein Tag in seinem Leben, an dem er nicht an seine große Liebe Fermina denkt. Wir begleiten die Protagonisten ein Leben lang, und lernen nebenbei die historischen Hintergründe des Landes kennen. Wir spüren beim Lesen, dank der großartigen Erzählkunst des Autors, die Hitze und Schwüle der Stadt.

Durch den Unfalltod von Fermina´s Ehemann, lebt die Hoffnung des mittlerweile greisen Florentino auf ein gemeinsames Leben mit der Angebeteten wieder auf.

Nach 51 Jahren wird seine Liebe erwidert.

 

Marquez erzählt bildhaft und poetisch über das Leben und die Liebe. Wer es vermag, den Leser an ein über 500 Seiten dickes Buch über das Thema Liebe zu fesseln, der hat wirklich den Nobelpreis für Literatur verdient. Für seinen 1967 erschienen Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ erhielt Gabriel Garcia Marquez 1982 die begehrte Auszeichnung.

Sein großartiger Erzählstil brachte Marquez Weltruhm, seine Bücher finden sich wochenlang in den Bestsellerlisten.

 

 

 An die Verfilmung des Meisterwerks hat sich 2007 der Regisseur Mike Newell (Harry Potter) gewagt. Die deutschsprachige Fassung lä uft seit Februar 2008 im Kino.

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