Wo wir einst gingen

Der finnische Erfolgsautor Kjell Westö zeichnet mit seinem Roman „Wo wir einst gingen“ ein episches Sittenbild Finnlands in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Die Bewohner von Helsinki erlebten rund um den Bürgerkrieg von 1918 chaotische, politisch radikalisierte Zeiten.

Westö folgt einigen von ihnen einfühlsam auf ihren Lebens- und Irrwegen, die einander kreuzen, vom tiefroten Angehörigen einer Arbeiterfamilie über ein faschistisches Bürgersöhnchen bis zur jungen Femme fatale. Nicht zuletzt als Buch mit dem vielleicht schönsten Cover der Saison eignet sich der ausladende Roman hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Kjell Westö: Wo wir einst gingen. Btb, 651 Seiten, 20,60 Euro.

Über den Autor
Kjell Westö ist einer der bekanntesten finnlandschwedischen Autoren der jüngeren Generation, geboren 1961 in Helsinki, wo er heute noch lebt. Seit seinem literarischen Debüt 1986 hat er drei Gedichtsammlungen, mehrere Bände mit Erzählungen und vier Romane veröffentlicht. Kjell Westö ist vielfach preisgekrönt, u.a. mit dem Finnischen Literaturpreis für „Wo wir einst gingen“ – seinem letzten Roman.

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