Ein allzu schönes Mädchen

von Jan Seghers

Im Stadtwald von Frankfurt wird die grauenhaft zugerichtete Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Hauptkommissar Marthaler übernimmt den Fall.

Bei der Leiche wird nur ein Teil einer Tankstellenquittung gefunden. Das ist die einzige Spur für das Team Marthaler`s. Keine Vermisstenanzeige, kein Ausweis.

Der Neffe der Tankstellenbesitzerin kann sich genau an das Opfer erinnern. Das Auto ist ihm aufgefallen, ein alter Fiat Spider. Außer dem Opfer saßen noch zwei weitere junge Männer und ein außergewöhnlich schönes Mädchen in dem Fahrzeug. Einen Teil des Kennzeichens hat er sich auch gemerkt.

Der bereits mit dem Gesetz in Konflikt geratene Fahrzeughalter ist nicht auffindbar. Laut Aussage des Bruders, hat dieser das Auto erst kürzlich verkauft.

Wieder am Anfang ihrer Ermittlungen wird Marthaler auf eine Vermisstenanzeige aufmerksam: Ein Bräutigam erscheint nicht zu seiner Hochzeit. Das wird von seinen Kollegen nicht besonders ernst genommen, eher belächelt. Kommt ja öfters vor.

Marthaler geht der Anzeige nach. Vielleicht ist der Tote der vermisste Bräutigam.

 

Jan Seghers alias Matthias Altenburg 1958 geb., ist seit 1996 freier Schriftsteller.

Der Kriminalroman „Ein allzu schönes Mädchen“ erschien 2004 und wurde in der Presse hoch gelobt: Endlich hat Wallander einen deutschen Bruder.

Das mag zwar etwas übertrieben erscheinen, spannend ist die Geschichte trotzdem.

Jan Seghers Hauptkommissar ist etwas kauzig, vierzig Jahre alt und sehr sympathisch.

Nach eigenen Aussagen Altenburgs hat er viel für diesen Krimi recheriert. Nicht nur in der Stadt Frankfurt auch bei der Polizei und in der Gerichtsmedizin. Das merkt man auf jeder Seite und das ist gut so.

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