Lukkas Erbe – Petra Hammesfahr

Lukkas Erbe
Von Petra Hammesfahr

Nach dem Blutsommer 1995 kehrt Ben, ein zurückgebliebener junger Mann, nach einem halben Jahr Klinikaufenthalt in sein Dorf zurück. Er ist misstrauischer und ängstlicher geworden. Er weicht keinen Schritt von seiner Mutter Trude. Die Bevölkerung ist misstrauisch, denn sie glaubt immer noch an eine Mitschuld Ben´s an den Morden im Sommer 95.

Seine schwerkranke Mutter stirbt, der Vater ist mit der Situation überfordert und Ben landet bei Bruno. Er und seine junge Schwiegertochter Patrizia kümmern sich um Ben.

Miriam Wagner, die in den leerstehenden Bungalow, das Haus in dem die Mädchen ermordet wurden, einzieht, will herausfinden welche Rolle Ben bei den Morden gespielt hat.

Bis wieder Mädchen verschwinden.

Petra Hammesfahr gelingt es wie in „Der Puppengräber“ die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Lukkas Erbe ist nicht unbedingt eine Fortsetzung sondern ein 2. Teil.

Der Personenkreis ist eingeschränkter und somit nicht so verwirrend wie im „Der Puppengräber“. Der Schauplatz ist der gleiche und Hammesfahr arbeitet diesmal nicht mit so vielen Rückblenden.

Sehr gut schildert sie die Situation von Ben, der die Wahrheit kennt, aber damit nichts anfangen kann. Er spricht nicht und seine Lernfähigkeit wurde durch seine Mutter Trude unterschätzt.

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