Gastfreundschaft in Österreich

Es ist schön als Wiener mit anzusehen, wie freie Gemeindewohnungen an unsere ausländischen Gäste vergeben werden. Gäste, im wahrsten Sinne des Wortes – Kost und Logis – gratis. Besonders gerne jedoch werden Wohnungen mit Garten an sie vergeben. Wir wissen ja, wie groß der Familienclan ist und wie gerne gegrillt wird. Unsere Gäste sollen sich ja schließlich wohl fühlen.

Das Parkanlagen, Spielplätze und Donauinsel auch dem Geschmack unserer ausländischen Gäste entsprechen, wärmt selbst dem kleinlichsten Gastgeber das Herz. Es ist doch herrlich, wie diese Plätze durch andere Kulturen genutzt werden. Der Gastgeber versteht zwar die Sprache nicht, versteht auch nicht warum er beim Baden keine Badekleidung mehr tragen darf (es werden ja Gefühle verletzt) und warum die Spielplätze versaut sind.

Es ist halt eine andere Kultur, eine fremde Lebensweise, die wir respektieren und tolerieren müssen, so die Diktion von Politikern.

Nämlich jenen Politikern, die anscheinend permanent damit konfrontiert werden und gefallen daran finden: In der U-Bahn, im Gemeindebau… Sie sind ja so volksnah und verstehen die Probleme der ausländischen Gäste und helfen ihnen auch gerne.

Sie schätzen das „Fremde“ und bringen es gerne unter die Wiener. Damit wir auch etwas davon haben – von Multikulti.

Die bunten Kopftücher, die grauen Burkas, die schwarzen Tschadors, die langen Mäntel und erst diese hübschen Gesichtsmasken der Frauen, exotische Männer mit kurzen Shorts an unrasierten behaarten Beinen und Flip-Flops um hornhautgekrümmte Zehen. Ein besonderer Dresscode, eben anders.

Dazu noch diese Hingabe an eine Religion, die jeder“mann“ gefallen muss! Während Frauchen verschleiert auf der Donauinsel den Kaffee kocht und die zahlreiche Nachkommenschaft hütet, flanieren die Herren der Schöpfung zum FKK-Strand. Erste erfolgreiche Versuche einer Integration. Das freut den Gastgeber sehr.

Unseren Politikern gefällt das. Ihre Bemühungen um Integration – hier ist die Frage erlaubt, wer muss sich integrieren? – der Gast oder der Gastgeber? fällt anscheinend auf fruchtbaren Boden.

Die Ghettos, das sind besonders große Gästezentren in Wien, werden besonders gehegt und gepflegt. Der Gast soll sich ja schließlich Wohlfühlen! Parkanlagen werden öfters gereinigt, denn unsere Gäste sind es von zu Hause nicht gewöhnt, ihren Abfall selbst wegzuräumen. Und verlangen kann man das schließlich nicht von einem Gast. Die Polizei hat auch Gefallen an den Gästezentren gefunden. Sie besuchen sie öfters.

Will der Gast lä nger bleiben, kein Problem. Wohnung und Geld stellen wir natürlich gerne zur Verfügung. All inklusive: Kindergarten, Schule, Arztbesuch und Gratisrezept. Den Gästen gefällt das, das süße Nichtstun in Österreich.

Wollen sie für immer in Österreich bleiben, helfen ihnen die phlegmatischen Magistratsbeamten gerne bei der Einbürgerung, füllen für sie die dafür vorgesehenen Formulare aus und weisen auf Ämter und Behörden hin, die freundlicherweise noch was zum Verschenken haben. Einen ganzen Behördenapparat hat Österreich unseren ausländischen Gästen bereitgestellt.

Die Anreise muss der Gast selbst bezahlen. Hier ist Österreich kleinlich. Aber die dicken Mercedes sind leider Benzinfresser und bei diesen Ölpreisen, keine Chance auf Vergütung. Vorerst. Auch nicht bei der jährlichen Heimreise in den Sommerferien. Die Häuser in Jugoslawien oder der Türkei müssen ja auch gepflegt werden. Wäre ja schade darum. Ob Österreich wohl auch für diese Kosten aufkommt?

Ein EU Beitritt der Heimatstaaten unserer Stammgäste ist somit nicht unbedingt erforderlich. Die Bevölkerung ist ja schon hier.

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