Sieben Seiten der Wahrheit – Fantastisch erzählt !

»Gott hat viel Erbarmen mit Kindergartenkindern.

Mit Schulkindern schon weniger.

Mit Erwachsenen hat er gar kein Erbarmen mehr –

Er überläßt sie sich selbst,

Und manchmal müssen sie auf allen vieren kriechen.«

Jehuda Amichai

 

Seit zehn Jahren kommt Simon nicht über den Verlust seiner großen Liebe hinweg – und begeht eine aberwitzige Tat: Er entführt den kleinen Sohn seiner ehemaligen Freundin. Die Entführung, vielleicht nur ein Akt der Verzweiflung, löst einen Skandal aus und zwingt alle Beteiligten, ihr Leben auf den Prüfstand zu stellen. Ein großer Roman über die Gründe und Abgründe der Liebe; über emotionale, politische und moralische Konflikte, und über die hoffnungslose Suche nach der Wahrheit, die immer mehr als eine Seite hat.

Zehn Jahre liegt ihre Trennung zurück, und sie haben sich nie wiedergesehen. Aber Simon, der Intellektuelle, der Getriebene, der Literaturliebhaber, der Romantiker, kann seine große Liebe nicht vergessen. Anna indessen hat längst ihre eigene Familie. Sich in die unerwiderte Liebe hineinsteigernd, schleicht Simon immer öfter um Annas Garten und ihr Haus – bis er eines Nachmittags auf die aberwitzige Idee verfällt, ihren kleinen Sohn zu entführen. Ist es die aus Verzweiflung geborene Tat eines Liebeswütigen? Der Wunsch, Aufmerksamkeit zu erregen? Obwohl die Entführung bereits nach wenigen Stunden glimpflich endet, hat sie tiefgreifende Folgen und zwingt alle Beteiligten zu einer grundlegenden Neubewertung ihres Lebens und ihrer Welt. Sieben Figuren kommen in diesem »unbedingt lesenswerten« Roman (The New York Times) zu Wort: Simon, sein Psychotherapeut Alex Klima, Anna, ihr Mann Joe, eine Prostituierte namens Angelique, ein Kollege Joes und schließlich die Tochter Alex Klimas. Sieben Blickwinkel, sieben Versionen: sieben Seiten der Wahrheit.
Klappentext
„Man liebt dieses Buch für den Trost, den es spendet, man erschrickt bisweilen, weil es uns wie seine Figuren ins Kreuzverhör nimmt, man ist traurig, wenn es zu Ende ist. Elliot Perlmans deutscher Verlag wirbt mit diesem Zitat des Autors: „Wenn jemand nach der Lektüre meines Romans sagt, er fühle sich weniger allein, vielleicht sogar verstanden, dann ist das für mich als Schriftsteller der größte Lohn.“ Oh ja, Mr. Perlman, das tut Ihr Buch. Und das ist die reine Wahrheit.“
Die Welt

„Sieben Seiten der Wahrheit“ besitzt die Tugenden des großen modernen Romans europäischer Prägung, ohne kopflastig oder gar vergrübelt zu sein. Es ist ein spannendes Buch, dem man problemlos über mehr als achthundert Seiten folgt, weil es keinerlei Wirbel um seine Thesen macht, diese sich ganz nebenbei erschließen. (…) „Sieben Seiten der Wahrheit“ ist ein komplexer Gesellschaftsroman und ein Menschenroman, intelligent, unterhaltsam, versiert in vielen Diskursen. Man darf von Elliot Perlman, den die DVA unter ihre Fittiche genommen hat, noch einiges erwarten.
Süddeutsche Zeitung

„Ein literarisches Kunstwerk über die Liebe und moralische Konflikte. Fantastisch erzählt.“
Bild am Sonntag

Über den Autor
Elliot Perlman wurde 1964 geboren. Er praktizierte als Anwalt, bis er sich nach dem Erfolg seines ersten Romans („Drei Dollar“, DVA 2009) ausschließlich dem Schreiben widmete. Perlmans literarisches Werk erhielt zahlreiche Preise; sein erster Roman wurde verfilmt. Perlman wurde von der französischen Literaturzeitschrift „Lire“ als einer der zukünftigen Klassiker der Weltliteratur ausgezeichnet. „Sieben Seiten der Wahrheit“ ist sein zweiter Roman; der dritte ist in Arbeit. Elliot Perlman lebt heute in Melbourne.

Über das Produkt
Ein junger Lehrer, der seit zehn Jahren nicht über den Verlust seiner großen Liebe hinwegkommt, begeht einen Akt der Verzweiflung: Er entführt den kleinen Sohn seiner ehemaligen Geliebten. Die Entführung endet harmlos nicht aber die Kette von Ereignissen, die diese Episode auslöst. Ein großer Roman über die Gründe und Abgründe der Liebe, über emotionale, politische und moralische Konflikte, und über die Wahrheit, die selten in der Mitte liegt.

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