Neues aus der österreichischen Politik

Es bereitet immer wieder Freude unseren Politikern beim Arbeiten zuzusehen.

Nachdem das Raucher- oder Nichtrauchergesetz (ist Ansichtssache) seit Monaten die medialen Schlagzeilen beherrscht, sind nun die Handyfonierer am Tagesplan. Es wird laut über ein Handyverbot in den Öffis nachgedacht. Handyfonierer stören durch sinn- und endloses lautes Gequatsche die Mitbürger.

Man könnte meinen, dass nur Politiker handyfonieren. Sind sie ja um nichts besser als die Störenfriede in den Öffis. Nur keiner verlangt ein Politkerverbot.

Der Klimaschutz bereitet unserer Regierung zurzeit Kopfschmerzen. Klimaschutz ist nun Chefsache. Masterplan und Aktionsplan sollen die Welt verändern. Unsere Politiker können nicht einmal das Fernsehprogramm ändern, wie wollen sie die Welt verändern können?

Für Abhilfe soll folgender Plan (er hat noch keinen offiziellen Namen) sorgen: Autos vor Baujahr 1999 dürfen nicht mehr in die City fahren. Aus der Gesellschaft werden nun rauchende Autofahrer, die auch noch handyfonieren, ausgeschlossen. Sie sind unerwünscht!

Nichtraucher, die in den Außenbezirken an Autoabgasen krepieren haben eben Pech gehabt. Mulit-Kulti gilt eben nur für Menschen mit "alternativer Pigmentierung".

Aber macht ja nichts, wir haben ja die EM 2008. Sie wird uns helfen die Probleme zu verdrängen. Denn ein Wirtschaftswunder wird für Österreich erwartet! Für Wochen haben die Medien – Gott sei Dank – neue Schlagzeilen. Politiker werden sich im Rampenlicht auf die Zehen treten und so tun, als wäre die Welt in Ordnung. Großherzig werden sie von Logen winken und verkrampft  in die TV-Kameras grinsen. Die Fans hingegen werden in Ghettos gesteckt. Rauchen und handyfonieren verboten! Saufen erlaubt! Alkoholismus ist ja noch nicht verboten…

Vielleicht weil Politiker mit Weinglas staatsmännischer wirken, als mit Zigarette.

Derweilen wird weiter abgezockt. Bei den Lebensmitteln, beim Sprit, bei den Wohnungskosten, etc. Aber dafür sind Flachbildschirme billiger!

In China werden weiterhin Menschenrechte missachtet: Aber macht nichts – wir spielen lieber Ball!

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